Erfahrungen

Zeit heilt keine Strahlung

Aktionskreis Kinder von Tschernobyl
Mit diesem Bus waren die Ferienkinder 1994 unterwegs

... stand auf einem Bus, mit dem unsere Ferienkinder aus Tschernobyl 1994 bei uns unterwegs waren.

25 Jahre! Fragt man sich da nicht manchmal: „Ist das noch nötig? Sind Kinder heute wirklich auch noch gefährdet? Und wie ist es weitergegangen, mit den Kindern, die hier gewesen sind? Auf die erste Frage lasst sich leider nur antworten. „Ja!“ Die Gefährdung gerade für Kinder hat sich nicht verringert. Der Boden und die Nahrung sind nach wie vor verstrahlt. Die Kinder brauchen zum Schutze des Immunsystems gesunde Ernährung und Erholung in gesunder Umgebung.
 
Zur Frage, was aus den Kindern geworden ist, können wir sagen, die Kinder kehren zurück in Ihre Familien, d.h. in Familien, zu denen auch ein behindertes Kind gehört. Wir entlasten die Familien dadurch, dass wir den Geschwisterkindern Ferien in gesunder Umgebung ermöglichen, für die die Familien selbst nicht sorgen können.
 
Bei Besuchen in Gomel haben wir die Familien kennenlernen können. Wir fanden bestätigt, was Frau Maximowa, die Leiterin der Elternassoziation, immer wieder sagt: Die Ferien hier, wie auch die Unterstützung durch unsere Hilfstransporte, sind für die Kinder und Eltern lebensnotwendig.
 

Aktionskreis Evangelischer Kirchengemeinden
c/o Evangelische Galiläa-Samariter Kirchengemeinde
10247 Berlin, Samariterstr. 27
Tel. 030. 42 67 77 5 Fax 030. 42 01 56 58

info@aktionskreis-kinder-von-tschernobyl.de

 

Ihre Ansprechpartner


Über Benefind suchen und spenden

Bitte instalieren Sie Benefind als Ihre Suchmaschine!

benefind Icon